Sicherheitszentrum Bödmen
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Sicherheitszentrum Bödmen
Informationen aus der Sitzung der Gemeindevertretung vom 08. April 2026

Die Gemeindevertretung hat am 23.07.2025 beschlossen, den Neubau der Feuerwehr Mittelberg sowie der Bergrettung Mittelberg-Hirschegg (Sicherheitszentrum Mittelberg) am Standort Variante 03 umzusetzen. Hierzu sollten im nächsten Schritt die Planung angepasst und detailliert werden, sowie Kosteneinsparungen gesucht werden. Die finale Planung inkl. detaillierter und möglichst belastbarer Kostenberechnung sollte der Gemeindevertretung zeitnah vorgelegt werden. Die Planung am Standort Variante 00 sollte nicht weiterverfolgt werden. Die Projektbeschreibung sowie die aktuellen Pläne und die Kostenberechnung wurden den Gemeindevertretern vorab zur Verfügung gestellt.

In der Diskussion wurden vor allem Kosten, Unterkellerung/Tiefgarage, frühere Beschlüsse und das weitere Vorgehen thematisiert. Vizebgm. Michael Scherrer hinterfragte, warum trotz eines früheren Beschlusses gegen eine Unterkellerung nun wieder über Kellerflächen gesprochen werde. Er fragte nach den Kosten der Teilunterkellerung, der Sinnhaftigkeit von Personen- und Transportlift, der Raumaufteilung sowie nach möglichen Einsparungen und kritisierte das Projekt teils als zu aufwendig. Gerald Amann erläuterte dazu, dass die Teilunterkellerung und die Liftlösung technisch und wirtschaftlich geprüft worden seien und die gewählte Variante günstiger sei als Alternativen. Auch der Jugendraum sei aufgrund feuerwehrfachlicher Vorgaben und Empfehlungen des Landesfeuerwehrverbandes separat vorgesehen. Bei der Vergabe in Einzelgewerken sah er mehr Möglichkeiten zur Kostensteuerung als bei einem Generalunternehmer. Bgm. Joachim Fritz betonte, dass die Projektgruppe bereits zahlreiche Einsparungen umgesetzt habe und seit 2024 bzw. 2025 rund 1,1 Mio. Euro reduziert worden seien.
Die Standortverlegung und die längere Bearbeitung seien aus seiner Sicht notwendig gewesen, um die Anrainer einzubinden, Konflikte zu entschärfen, die Loipenführung zu sichern und ein tragfähiges Gesamtkonzept zu erhalten. Gleichzeitig sprach er sich am Ende klar gegen die Tiefgarage aus, weil die Mehrkosten wirtschaftlich nicht
vertretbar seien. Mehrere Mandatare – darunter Martin Heim, Sascha Duffner, Clemens Paul, Caroline
Riezler und Florian Wirth – verwiesen auf die teils schwierige Nachvollziehbarkeit der Unterlagen, auf Kostensteigerungen durch Verzögerungen und Standortverlegung sowie auf Fehler in der frühen Projektphase. Inhaltlich bestand aber weitgehend Einigkeit, dass das Sicherheitszentrum nun umgesetzt und die Diskussion
abgeschlossen werden soll. Zusätzlich wurden noch Folgewirkungen des Standorts angesprochen: Der bisherige
Beachvolleyballplatz fällt weg, eine spätere Ersatzlösung soll gesucht werden; für Loipe und Winterwanderweg wurde bestätigt, dass eine Führung grundsätzlich möglich ist.
Am Ende fasste Bgm. Joachim Fritz die Diskussion zusammen und stellte den Antrag zur Abstimmung.

Beschluss
Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig, den Neubau der Feuerwehr Mittelberg sowie der Bergrettung Mittelberg-Hirschegg (Sicherheitszentrum Mittelberg) gemäß der vorliegenden Variante Teilunterkellerung ohne TG mit berechneten Gesamtkosten iHv. 7.291.165,46 inkl. USt. vor Förderung am Standort Variante 03 umzusetzen. Bei einer angenommenen Förderung iHv. € 900.000,00 verbleiben der Gemeinde Gesamtkosten iHv. € 6.391.165,46 inkl. USt.
Es werden nun die notwendigen behördlichen Verfahren eingeleitet und die öffentliche Ausschreibung vorgenommen. Die Gewerke werden je nach Größenordnung und Zuständigkeit den Gemeindeorganen zur Vergabe vorgelegt.

Ansprechpartner
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Bürgermeister

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6991 Riezlern
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