Hospiz Kleinwalsertal

Herlinde Feurstein, Martina Egger, Mathias Riezler, Rita Zintl
Herlinde Feurstein, Martina Egger, Mathias Riezler, Rita Zintl
Das Hospiz -Team Kleinwalsertal besteht seit 2004, im Laufe der Zeit mit unterschiedlicher Besetzung. 
 
Wir gehören zu Hospiz Vorarlberg - Bezirk Bregenzerwald 
 
Im Einschulungslehrgang, mit ca. 100 Unterrichtstunden – in Theorie und Praxis – wurden wir auf unsere schöne Aufgabe vorbereitet. Jährliche Weiterbildungen sind wertvoll und wichtig. 
 
Alle Hospizbegleiter unterliegen der Schweigepflicht!
Wir stellen unseren Dienst, unabhängig von Herkunft, religiösem Bekenntnis oder Alter, zur Verfügung. Die Begleitung ist kostenlos.
 
In erster Linie ist uns der einfühlsame und offene Umgang mit alleinstehenden, kranken, sterbenden und trauernden Menschen wichtig. 
So gelingt es, den Betroffenen und deren Angehörigen eine tatkräftige Hilfe, Entlastung und Unterstützung zu sein. 
 
Wir nehmen uns Zeit zum Zuhören, zu Gesprächen, zum „Da-sein“. 
Auf Wunsch begleiten wir im Pflegeheim, zu Hause und im Krankenhaus.
 

Hilfeliste

Was ist zu tun, wenn ich von einem lieben Menschen Abschied nehmen muss? Hier finden sie eine Hilfeliste.
 
Wir verstehen uns als Bausteine im sozialen Netz des Tales und arbeiten mit allen, die zu diesem Netz gehören und mit der Bevölkerung zusammen.
 
Die Vermittlung erfolgt meist durch die oben genannte Zusammenarbeit oder unter der Telefon Nummer +43 676 88 42 05 167.
Durch persönliche Gespräche kommen ebenfalls Kontakte für Hospizbegleitungen zustande.
 

Trauercafe im Sozialzentrum

Seit Februar 2013 wird in Kooperation mit dem Sozialzentrum Kleinwalsertal, in den Monaten Oktober bis April, ein Trauercafe im Tal angeboten. Gerne können Sie dieses kostenlose Angebot nutzen. 

Warum ein Trauercafe?
Im Tal existiert ein hervorragendes soziales Netz.
Nachbarn, Freunde und Verwandte sind wichtige Kontaktpersonen. 
Dennoch stellen wir fest, dass manche Trauernde, unabhängig von Einzelbegleitungen, mehr Unterstützung brauchen. 
Oft schätzen Trauernde den Kontakt zu den Menschen, die in einer ähnlichen Situation sind.
 
Wir wollen die Menschen dort abholen, wo sie stehen.
Wichtig ist, dass die Betroffenen, welche das Trauercafe besuchen, sich wohl fühlen, über ihre Trauer sprechen können - nicht müssen; oder einfach nur „Da zu sein“.
In geschützter Atmosphäre auch hier gilt die Schweigepflicht kann Jeder seinen Trauerweg gehen. 
Alles hat Platz und darf sein: Weinen, Lachen, sich an den lieben Verstorbenen erinnern, eine Kerze für ihn entzünden, Schweigen, ...
 
Vielleicht ergibt sich durch Gespräche miteinander eine „neue Vernetzung“, welche den Trauernden hilft, in diesen schweren Stunden nicht alles allein tragen zu müssen.
 
...Wir gehen wie ein „Gehstock“ eine Weile an Ihrer Seite...
bis Sie es wieder alleine schaffen ...
 
 

Jeweils von 14:00 bis 16:00 Uhr im Sozialzentrum Mehrzweckraum.

Auf die Termine wird rechtzeitig im "Der Walser" hingewiesen.
 
  • Samstag, 19. Januar  2019
  • Samstag, 16. Februar 2019
  • Samstag, 16. März 2019
  • Samstag, 13. April 2019
  • Samstag, 19. Oktober 2019
  • Samstag , 16. November 2019
  • Samstag, 14. Dezember 2019

Bezugsbegleitungen im Sozialzentrum

Seit dem Sommer 2013 sind wir Hospizbegleiter zudem in 14-tägigem Rhythmus im Sozialzentrum in Riezlern tätig.
Das Ziel einer sogenannten „Bezugsbegleitung“ ist, dass wir durch wiederholte Kontakte bei den Bewohnern, den Angehörigen und beim Pflegepersonal bekannt sind. Durch diese Selbstverständlichkeit kann Vertrauen entstehen. 
 
Die ehrenamtlichen HospizbegleiterInnen verbringen je nach Bedarf an diesem Nachmittag, zwei bis drei Stunden, mit Besuchen und Gesprächen mit den Heimbewohnern. 
In Zusammenarbeit mit dem Pflegepersonal wird kurz besprochen, wer im Moment besondere Zuwendung braucht. 
Dies kann eine Einzelperson, aber auch eine Gruppe sein. 
Durch das Tragen unserer Namensschilder ist für alle Beteiligten eine gute Orientierung gegeben. 
 
So werden die HospizbegleiterInnen zu einem Teil des Heim Alltag.
Durch die so entstandene Vertrautheit, können wir, wenn es gewünscht wird, in der Krankheits-und Sterbephase dem Bewohner, dessen Angehörigen sowie dem Pflegepersonal eine Stütze und Entlastung sein.