Hunde im Kleinwalsertal

Liebe Hundehalterinnen, Liebe Hundehalter,

Zweit- und Dritthunde liegen im Trend. Die Haltung der sympathischen Vierbeiner bringt aber auch Pflichten mit sich. Zum Erhalt unserer sauberen Natur, dem Schutz unserer wertvollen Land- und Alpwirtschaft und aus Rücksicht auf Nicht-Hundehalter ist verantwortungsvolles Handeln für Hundehalter unerlässlich. Gemeinsam mit verantwortungsvollen Hundebesitzern hat die Gemeinde wertvolle Tipps für den Umgang mit Hunden ausgearbeitet. Wir danken allen Beteiligten für ihr großes Engagement und ihre wertvolle Zeit. Wir wünschen uns, dass sich in unserem schönen Tal sowohl die Einheimischen als auch die Gäste  – ob mit oder ohne Hund – wohlfühlen und entspannt unsere Natur genießen können.

"Hunde im Kleinwalsertal"
Wissenswertes für eine verantwortungsbewusste Hundehaltung und einen entspannten Urlaub mit Hund im Urlaubsparadies Kleinwalsertal finden sie hier im Flyer.

Hund und Leine
Grundsätzlich herrscht in unserer Gemeinde kein Leinenzwang. ABER! Jeder Hundehalter sollte seinen Hund so führen können, dass er jederzeit abrufbar ist, oder ohne Leine nah bei Fuß bei seinem Besitzer laufen kann.  Aus Rücksicht auf Kinder und Personen ohne Hund, sollten Hunde auf stark frequentierten Wanderwegen angeleint laufen oder nur bei Fuß laufen. Der Gesetzgeber sagt: „Es ist verboten, Hunde auf öffentlich zugänglichen Erholungsflächen, Park- und Grünanlagen, auf land-und forstwirtschaftlich genutzten Flächen und Naturschutzgebieten frei laufen zu lassen.“ In bestimmten Gebieten wie z.B. dem Burmiweg setzen wir auf das Verantwortungsbewusstsein unserer Hundehalter und bitten darum, Hunde hier anzuleinen.

Beförderung von Hunden im Walserbus
Hunde werden kostenfrei im Walserbus befördert, wenn die Fahrgäste im Besitz einer gültigen Gästekarte Kleinwalsertal sind.

Listenhunde
Die Haltung eines Kampfhundes/Listenhundes ist in Vorarlberg
und somit im Kleinwalsertal bewilligungspflichtig.

Halten von Tieren (Kampfhundeverordnung)

§ 1
Das Halten von Kampfhunden unterliegt der Bewilligungspflicht. Dies gilt nicht für das Halten von Welpen im Alter bis zu zwölf Wochen durch den Halter des Muttertieres.
§ 2
Als Kampfhunde im Sinne dieser Verordnung gelten
a) Hunde der Rassen Bullterrier, Staffordshire Bullterrier, American Staffordshire Terrier, Mastino Napoletano, Mastin Espanol, Fila Brasileiro, Argentinischer Mastiff, Mastiff, Bullmastiff, Tosa Inu, Bordeaux Dogge, Dogo Argentino und Ridgeback sowie der Kreuzungen Bandog und Pitbullterrier,
b) Hunde aus Kreuzungen unter den in lit. a genannten Rassen und Kreuzungen.

Erläuterung zum Gesetzestext 
Die Wortfolge „und Kreuzungen“ in § 2 lit b der Verordnung bezieht sich unseres Erachtens auf die Wortfolge aus § 2 lit a „sowie der Kreuzungen Bandog und Pitbullterrier“. Daher gelten nur Hunde aus Kreuzungen unter den in lit. a genannten Hunderassen und der dort erwähnten Kreu-zungen zwischen Bandog und Pitbullterrier als Listenhunde.
Hunde, bei denen nur das Vatertier oder nur das Muttertier als Listenhund gilt, gelten nicht als Listenhunde im Sinne des § 2 lit b der Verordnung und unterliegen somit nicht der Bewilligungs-pflicht nach § 4 Landes-Sicherheitsgesetz (L-SiG).

Hundeabgabe
Für die Einhebung der Hundeabgabe gilt die Verordnung der Gemeinde Mittelberg, in der Fassung vom 24. November 2016.

Auszug aus der Verordnung:

Die Höhe der Hundetaxe wird mit € 80,00 je gehaltenem Hund festgesetzt.
Steuerbefreit sind Wachhunde, Blindenhunde, Lawinen- und Rettungshunde und Hunde die in Ausübung eines Berufes oder Erwerbes gehalten werden sowie Hunde öffentlicher Dienststellen.

  • Anzahl der gemeldeten Hunde im KWT:                    200
  • Höhe Hundesteuer/pro Jahr:                                     80,00 €
  • Hundestationen im KWT:                                                 47