Neuigkeiten & Projekte

Hier geben wir euch regelmäßige Updates zu abgeschlossenen oder kommenden Projekten des e5-Teams!

Das Energieinstitut informiert:

Die maßgeschneiderte Energieberatung

Obst- und Gartenkultur Kleinwalsertal

Hallo liebe Garten- und Naturfreunde,

endlich scheinen die Massen an Schnee auch im Kleinwalsertal dahinzuschmelzen. Ihr seid bestimmt ebenso wie wir, in großer Freude auf das anstehende Gartenjahr?!!

Im Rahmen unseres neu gegründeten Vereins konnten wir bereits ein paar Termine fixieren und viele weiteren Ideen stehen noch in den Stadtlöchern.

In diesem ersten Informationsschreiben wollen wir Euch einen kleinen Überblick vermitteln, welche Veranstaltungen und Termine für das kommende Gartenjahr vom OGK Kleinwalsertal bereits geplant sind.

Weitere Termine, die sich noch ergeben, über Veranstaltungen oder gemeinsame Aktionen wie Arbeitsgruppen, Ausflüge und Treffen werden wir Euch dann regelmäßig per Email übermitteln.

Wir nehmen ab jetzt auch Bestellungen für die gemeinsame Erdbestellung auf, die dann Ende März/Anfang April geliefert werden sollte. Der Preis liegt bei ca. 17 Euro pro 100 Liter. Bitte melden unter lillylingg@gmx.at

Solltet ihr Wünsche, Ideen oder Anregungen über verschiedene Inhalte oder Aktionen haben, könnt Ihr natürlich jederzeit Kontakt mit uns aufnehmen.

Diana, Heidi, Lilly, Andi und Tobi

Jahresprogramm 2019

  • Obstbaumschnitt am 10.04.2019 - später nachmittag

  • Gartenstammtisch jeden 2. Donnerstag im Monat, Start am 11.04.2019

  • Teilnahme am 2. Umwelttag am 06.07.2019

  • Fahrt zur 100. Jahrfeier OGV Alberschwende am 29.09.2019

  • 1. Jahreshauptversammlung im November 2019

 

 

 

 

Projekt Narandi, Andi Haller

In Mittelberg, Kleinwalsertal entsteht seit 2011 ein Permakultur- Waldgartenprojekt.
Bei Initiator Andi Haller, brachte das Atomreaktorunglück in Fukushima 2011, das „Fass zum Überlaufen“.  Ebenso die Umstände der industrialisierten Landwirtschaft, Lebensmittelskandale und das Konsumverhalten der westlich geprägten Welt trugen dazu bei, dass Andi Haller sich viele Gedanken machte, wie ein zukunftsfähiger ökologischer Fußabdruck ausschauen kann.

Die Lösung: den Konsum zu reduzieren, Bedürfnisse eigenverantwortlich zu gestalten und Biodiversität fördern und mitgestalten.
Dass diese Vorgehensweisen nicht von heute auf morgen umzusetzen sind, scheint offensichtlich und deshalb ist die Umsetzung in einem Prozess zu sehen.

Ein Waldgartenprojekt ist einem natürlichen, zeitlichen Rahmen untergeordnet und Andi Haller hat sich vorgenommen, sich 10 Jahre Zeit zu nehmen um eine ökologische und essbare Oase entstehen zu lassen.
Die landwirtschaftlichen Tätigkeiten sind den biologisch- dynamischen Praktiken, also der Demeter Landwirtschaft sehr ähnlich aber dennoch in vielen Belangen spezialisiert und den örtlichen Gegebenheiten angepasst.
Zunächst war die Motivation, einen hohen Selbstversorgergrad zu erreichen und damit den ökologischen Fußabdruck zu verbessern. Das Potential durch Gemüse- und Obstanbau und das Interesse der Bevölkerung an hochwertiger Kost, trugen dazu bei, dass mittlerweile eine Ackerfläche entstand, die ausschließlich zum Verkauf an Konsumenten bewirtschaftet wird.
Neben der landwirtschaftlichen Tätigkeit, werden ebenso Seminare und Arbeitsgruppen organisiert, die Interessierten Impulse liefern sollen, um bei Touristen oder der Walser Bevölkerung ein Umdenken und Eigeninitiative zu fördern.

Auch verschiedene Aktionen mit Kindern der Walser Grund- und Mittelschule werden jährlich umgesetzt um bei den Heranwachsenden ein Verantwortungsbewusstsein zu fördern und ihnen die Chance zu vermitteln, selbst einen ökologischen Beitrag leisten zu können.

Mehr Informationen zu Narandi finden Sie hier

Gartenstammtisch Kleinwalsertal

Im Februar 2018 wurde im Kleinwalsertal der erste Gartenstammtisch organisiert. Erfreulicher Weise wurde dieser von sehr vielen Garten- und Naturliebhabern besucht und somit findet mittlerweile ein monatliches Treffen unter Gleichgesinnten statt.
Die Teilnehmer sind bunt gemischt, von jung bis alt und vom Blumen-/ Ziergärtner bis zum Gemüse-/ Nutzgärtner.
Die Idee hinter den regelmäßigen Treffen besteht darin, in der Gemeinschaft Wissen und Erkenntnisse auszutauschen und ebenso Aktionen und Exkursionen zu organisieren.

So entstanden bisher Arbeitsgruppen, in denen Apfelbäume veredelt wurden, Pflanzentauschbörsen, Wildkräuterwanderungen und verschiedene Gartenbesuche.
Ein wünschenswerter Nebeneffekt des Gartenstammtischs ist die kollektive Kraft und Energie, die heimische Kulturlandschaft und Natur biodivers zu fördern und mitzugestalten.
Heimische Gärten weisen in der heutigen Zeit einen hohen Stellenwert auf, Insekten, Vögel und viele Kleinstlebewesen zu fördern und ihnen einen attraktiven Lebensraum zu bieten.

Die Organisatoren freuen sich künftig auf viele Besucher und Neueinsteiger, die sich daran erfreuen, ebenso Verantwortung für die Natur zu übernehmen und diese zu erhalten und zu fördern.

Gute Beispiele

Nähwerkstatt: Stofftaschen statt Plastiktüten

Seit Januar läuft im Tal das Projekt „Nähwerstatt für die Jugend“, zunächst im Pfarrheim in Mittelberg, seit April in den Räumen des Instituts für Sozialdienste (ifs) in Hirschegg. Die Initiative hatten Jugendarbeiterin Simone Rundel sowie Wiltrud Hilbrand von der Bücherei in Mittelberg und Gerlinde Fritz von der Bücherei in Hirschegg ergriffen. Genäht werden Stofftaschen, die im Tal verteilt werden sollen, um den Gebrauch von Plastiktüten einzudämmen. Die Helferinnen sind Frauen im Altern von 18 -60 Jahren, die beruflich oder hobbymäßig nähen. Die Stoffe sind Spenden von Privatpersonen oder Firmen. Auch die ehrenamtlichen Näherinnen stellen Material aus den privaten Nähutensilien zur Verfügung. Mit Näherin Gerlinde Fritz sprach „Kleinwalsertal aktuell“.

Wie kam es zu der Idee einer Nähwerkstatt?

Die Idee für das Projekt "Stoff statt Plastik" kam von Jugendarbeiterin Simone Rundel und ehemaligen Praktikant, Alexander Fritz von der Offenen Jugendarbeit Kleinwalsertal. Bei der Vorstellung diverser Jugendprojekte im Land Vorarlberg war unter anderem auch das Projekt selbstgenähter Taschen dabei, das die Jugendlichen mit den Büchereien im Großwalsertal auf die Beine gestellt haben. Es wurden Taschen aus alten Hemden, Hosen, und allen möglichen Stoffen genäht und dann an die Haushalte dort verteilt.
Diese Idee ist auf jeden Fall nachahmenswert und nachdem auch aus dem Großwalsertal kein Einwand kam, wenn wir Taschen nähen,  beschlossen die Offene Jugendarbeit im  Kleinwalsertal, Wiltrud Hilbrand von der Bücherei in Mittelberg und Gerlinde Fritz von der Bücherei in Hirschegg unter fachkräftiger Mithilfe der Schneiderin und den Näherinnen  Sonja Nocker, Gaby Rohn, Michaela Rohn und Anna Rohn auch bei uns im Tal mit Kindern und Jugendlichen Taschen zu nähen, um den Plastikmüllberg zu verringern. 

Wie kommt das Projekt bei den Teilnehmern an?

Gestartet wurde ganz schnell im Januar mit zwei Mädchen, die sehr begeistert waren und die erste selbstgenähte Tasche mit nach Hause nehmen dürften.
Nach einem Aufruf im Tal, in dem nach Nähmaschinen im Dornröschenschlaf gesucht wurde, hat sich unser "Maschinenpark" ganz schnell vergrößert.
Bei den nächsten Treffen saßen jeweils über 10 Mädchen im Alter von 9 bis 12 Jahren an den Tischen. Einige hatten sogar ihre eigene Nähmaschinen dabei.

Zwischendurch wurden immer mal Rufe laut wie "meine Nadel ist abgebrochen", "die Maschine näht nicht richtig", oder gar "ich habe mir in den Finger gestochen". Damit waren wir Helferinnen ordentlich gefordert, denn keine Nähmaschine funktioniert wie die andere. Mittlerweile kamen auch Stoffschätze von allen möglichen Seiten, unter anderem auch Vorhangmusterstoffe von Sabine Matt, die wir verarbeiten konnten.

Was geschieht mit den Stofftaschen?

Unser Ziel ist es, bis August genügend  Taschen, übrigens in allen möglichen Farben, Schnitten, Größen und Mustern genäht zu haben, um sie auf dem Wochenmarkt und dem Nachtflohmarkt zu verkaufen.Dort werden wir dann auch immer wieder verwendbare Beutel anbieten für Obst und Gemüse.

Wird es eine Fortsetzung der Werkstatt geben?

Wenn es uns gelingt, die Mädchen weiterhin mit dem Nähen so zu begeistern, werden wir uns dann Gedanken machen, wie und ob die Werkstatt fortgesetzt wird.

Interview: Veronika Krull - Kleinwalsertal Aktuell

Neuigkeiten & Projekte

25. März 2018: Energieeffizienter Bauhof

Die Veranstalter konnten sich über ein volles Feuerwehrhaus Wolfurt freuen. Das Energieinstitut und der Umweltverband führten wie gewohnt professionell durch die Veranstaltung. Eindrücklich vor Augen geführt bekamen die anwesenden Bauhofleiter und Ihre mitgereisten Bauhofarbeiter, was der Feinstaub in der Luge anrichtet und es wurde aufgezeigt wie es besser gemacht werden kann.  
Bei einer kurzen Einführung durch die lokalen Anbieter von Elektrowerkzeugen aus dem Businessbereich konnten wichtige Details mitgenommen werden. 
Bei der anschließenden Vorführung konnten viele Elektrogeräte wie, Motorsense, Kettensäge, Laubbläser, Rasenmäher und Astschere in Natura getestet werden. Hier konnte teilweise nur über die Leistungsfähigkeit und „Kraft“ der emissionsfreien Maschinen gestaunt werden.

Der Gemeindebauhof, wie das Freibad auch setzen bereits seit 2012 Elektrogeräte in der täglichen Arbeit der Rasen- und Grünpflege ein. So ist ein Arbeiten bei verringerten Belastungen für die jeweiligen Mitarbeiter möglich. Zusätzlich kann in den Ortszentren zu einer früheren Uhrzeit mit der Arbeit begonnen werden, denn die Elektrogeräte sind deutlicher leiser als Ihre Motorbetrieben Kollegen.

26. September 2017: Kostenlose LED-Beratung und Leuchtmitteltest
Die Energieberater vom Energieinstitut Vorarlberg kommen direkt zu Ihnen nach Hause – ausgerüstet mit einem LED Musterkoffer. Die Ratsuchenden können diesen für einige Tage behalten und abends oder nachts die verschiedenen Leuchtmittel in allen Räumen des Hauses ausprobieren. Ein weiterer Vorteil: Die Energieberater geben auch gleich Auskunft zu Kennzahlen, Helligkeit oder Farbtreue und beantworten offene Fragen rund um das Thema Beleuchtung.
Eine Terminvereinbarung zur kostenlosen Beratung kann immer vormittags am Energietelefon unter 05572 / 31 202-112 oder per Mail an energieberatung@energieinstitut.at erfolgen.

8. Juni 2017: Im Rahmen der Vorarlberger Umweltwoche fand im Kurpark Riezlern das RadlCafé statt. Ein Dank geht an unsere Partner, dem Hello-Eventteam, Sport Kessler und Integra Vorarlberg!

20. Mai 2017: Beim Energiesparquiz der Energieautonomie Vorarlberg hast du die Chance auf ein cooles E-Bike im Wert von 2.200 Euro. 3 Fragen – 3 Antworten - gleich mitmachen und Energiesparwissen testen!

28. April 2017: Der erste „e5-Treff“ findet um 19:00 Uhr in der Tenne in Hirschegg statt. Einige Interessierte und e5-Teammitglieder verbringen einen kurzweiligen und informativen Abend.

12. April 2017: Derzeit arbeiten wir am Programm für die Umweltwoche im Juni. So viel ist bereits klar: Fahrradbegeisterte dürfen sich auf eine tolle Veranstaltung freuen!

4. April 2017: Gebäudebegehungen aller Turnhallen und des Gemeindeamtes mit Experten des Energieinstitutes im Rahmen der Beratungsoffensive.

17. März 2017: Vom 17. März bis 30. September 2017 findet wieder der Vorarlberger Fahrradwettbewerb statt. 

2. März 2017: Es ist soweit, das e5-Projekt ist online! Hier werden zukünftig Informationen und Neuigkeiten rund um das e5-Team zu finden sein.

10. Februar 2017: Erstmalig trifft sich das gesamte e5-Team zum Planungsworkshop und setzt die Weichen für die kommenden Monate und Jahre. Viele Ideen werden zu spannenden Projekten…

Januar 2017: Die Bestandserhebung und Ermittlung der Stärken und Schwächen in der Gemeinde werden abgeschlossen.

2016: Nach einem einstimmigen Beschluss der Gemeindevertretung nimmt die Gemeinde Mittelberg am e5-Programm und wird 41. Mitglied im Vorarlberger e5-Netzwerk.