Sanierung Schulzentrum: 2017 geht es los

Die Generlplanungsleistung für die 2017 beginnende Sanierung des Schulzentrums wurde von der Gemeinde an das Sonthofer Architekturbüro Unzeitig vergeben.

Bei der geplanten Sanierung und Erweiterung des Schulzentrums Riezlern wurde seitens der Gemeindevertretung nun der nächste Schritt gesetzt. Auf der Suche nach einem Architekten, der die Generalplanungsleistungen übernimmt, wurde man fündig. In einem zweistufigen Auswahlverfahren kristallisierte sich die Projekteingabe des Architekturbüros Martin Unzeitig aus Sonthofen im Laufe der Jurierung als Sieger heraus. Die Gemeindevertreter sprachen sich einstimmig für die Vergabe der Generalplanung an das Büro aus. Zur Erinnerung: Weil das Siegerprojekt eines Architektenwettbewerbs vor 3 Jahren für die Gemeinde nicht finanzierbar war, machte sich die Arbeitsgruppe Schulsanierung an die Ausarbeitung eines zu stemmenden Planes. Im Mittelpunkt stand die pädagogische Nutzung und das pädagogische Raumkonzept. Das Ergebnis ist die Beibehaltung des bestehenden Baukörpers, der mit baulichen Ergänzungen erweitert wird. Die für die moderne Pädagogik unabdingbaren Lernlandschaften können so in das Schulgebäude integriert werden. Das Gebäude selber wird generalsaniert und energietechnisch auf den aktuellen Stand gebracht. Die nach einer ersten Kostenschätzung kalkulierten 8,2 Millionen Investitionskosten konnten indes nicht gehalten werden. Aufgrund der Anpassung an „die Qualität in der Vorarlberger Schullandschaft“ in Bezug auf die Ausstattung der Lehr- und Lernräume, der Beiziehung einer Projektsteuerung (150.000 Euro) und der notwendigen Auslagerung eines großen Teils der Klassenräume während des Umbaus (400.000 Euro) schlägt das Projekt nun aktuell mit 9,5 Millionen zu Buche. Dafür hat sich in Sachen Landesförderung einiges zum Positiven entwickelt. Die Unterstützung stieg von 25 auf 33 Prozent. Damit verbleibt der Gemeinde laut aktuellem Planungsstand eine Investitionssumme von 6,3 Millionen Euro.

Genaueste Vorbereitungen

Wie Bürgermeister Andi Haid (BVP) den Gemeindemandataren erläuterte, umfasse die Vergabe der Generalplanungsleistungen für das ausgewählte Architekturbüro ein „pauschales Angebot“, das nicht an die tatsächliche Baukostensumme gekoppelt ist. Bereits enthalten seien alle Fachplanungen. Laut der Projekteinreichung werde man 2017 mit dem Bau beginnen und diesen in einer Etappe bewerkstelligen, so dass die Fertigstellung 2018 erfolge. Baubeginn deshalb, so der Bürgermeister, damit alle Planungen und Vorbereitungen für das Großprojekt in Zusammenarbeit mit dem Architekten genauestens erfolgen können. Damit nimmt man auch zu erwartende Kostensteigerungen auf Grund des steigenden Baukostenindexes laut Beschluss der Gemeindevertretung in Kauf. - ös -