Positive Resonanz zum Feuerwerksverzicht

Am Gehrenhang war dank der Bergrettung die Jahreszahl wieder zu sehen.
Wer die Silvesterfeuerwerke beim zurückliegenden Jahreswechsel im Tal mitverfolgt hat, dem fiel auf, dass merklich weniger Raketen in den Himmel gestiegen sind als in den Jahren zuvor. Wohl Grund dafür: Der Aufruf zum freiwilligen Verzicht auf das traditionelle Abfeuern der Knallkörper durch Kleinwalsertal Tourismus und die Gemeinde Mittelberg. Der „Walser“ hat bei Elmar Müller von Kleinwalsertal Tourismus nachgefragt wie denn die Reaktionen auf den Aufruf zum Feuerwerksverzicht im Vorfeld des Jahreswechsels waren. Fast nur „positive Rückmeldungen“ habe es gegeben, so Müller. Allein der „Post auf Facebook“ habe „eine mega Reichweite und sogar über 70.000 Personen erreicht“. So wurde der Beitrag offenbar „enorm oft von Gastgebern und Einheimischen geteilt“. Hervorzuheben sei, dass das „Kleinwalsertal in vielen Kommentaren als gutes Beispiel genannt“ wurde. Gleich „mehrere Buchungsanfragen und Buchungen für das nächste Jahr“ seien „der Kommunikation in diesem Jahr zuzuschreiben“, freut sich Müller über die Resonanz zum eingeschlagenen Weg. Ebenfalls positiv vermerkt: Mehrere Gastgeber haben ihren Betrieb als „feuerwerksfreien Betrieb“ ausgewiesen und einige größere Hotels „haben auf das traditionelle Feuerwerk für Gäste“ gänzlich verzichtet.
 
„Wichtiger erster Schritt in die richtige Richtung“
 
Elmar Müller verweist darauf, dass die Rückmeldungen zum Jahreswechsel alle in die Richtung „merkbar weniger geschossen“ gingen. Auch die Bauhofmitarbeiter bestätigten dies, mit dem Hinweis darauf, dass „weniger Müll als in den letzten Jahren zum Aufräumen war“. Müller: „Ich denke, es ist bereits ein wichtiger erster Schritt in die richtige Richtung getan.“ Was seitens des heimischen Tourismus gehofft wird: Dass „der zweite Schritt – nämlich dass das Feuerwerks-Verbot durch die Gemeinde nicht mehr aufgehoben wird“ im nächsten Jahr zu einer weiteren deutlichen Veränderung führen wird. Diesbezüglich werde mit der Gemeinde zusammen an Alternativangeboten gearbeitet. Positive Erfahrungen habe man mit dem bereits zum dritten Mal am Gemeindeplatz in Riezlern von Kleinwalsertal Tourismus organisierten Silvester Open-Air gemacht. „Kein Feuerwerk, aber zweimal am Abend eine Feuershow einer Feuerkünstlerin“, das ist laut Elmar Müller gut angekommen. Das Event habe sich gut etabliert, der Besuch von Einheimischen und Gästen zeige dies. Dass es auch die „Jahreszahl am Gehrenhang“ wieder gibt, dafür gebühre der organisierenden Bergrettung Mittelberg/Hirschegg und deren Helfern aus Riezlern Dank. - ös -
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