Neue Jugendarbeiterin für das Tal

Simone Rundel ist als Jugendarbeiterin im Kleinwalsertal für ein großes Aufgabengebiet zuständig.

Seit Anfang März hat das Kleinwalsertal mit Simone Rundel wieder eine Jugendarbeiterin. Eine ihrer Hauptaufgaben: Die Gestaltung, Durchführung und Koordination der Jugendarbeit im Breitachtal. Dazu zählt die Beratung und Betreuung von Jugendlichen ebenso wie die Zusammenarbeit mit den örtlichen Institutionen wie ifs-Sozialarbeit, Schule, Verein oder die Gemeinde. Für Rundel, die über das ifs (Institut für Vorsorge- und Sozialmedizin) angestellt ist, war es schon seit ihrer Kindheit „ein Traum, im Kleinwalsertal arbeiten zu können“. Das, nachdem die mit dem abgeschlossenen Studium der „Sozialen Arbeit“ sehr naturverbundene Outdoor- und Erlebnispädagogikfreundin schon in ganz jungen Jahren das Walsertal kennen lernen durfte.

„Wunschkandidatin“

Immer schon engagierte sich Rundel in ihrer Heimat in allerlei Vereinen und kümmerte sich um die Jugend. In ihrer Freizeit neben dem Studium hatte sie als Erlebnispädagogin „mit allen Arten von Jugendlichen zu tun“. Und ihre Liebe zur Natur zeigt sich auch in ihrer Eigenschaft als Bauernhofpädagogin, in der sie Kinder und Jugendliche für die Werte der Landwirtschaft sensibel macht. Wie Konrad Pfeffer als Leiter der Sozialabteilung der Gemeinde Mittelberg meint, hat man mit Simone Rundel eine absolute „Wunschkandidatin“ gefunden. Das Aufgabenprofil, so Pfeffer, ist sehr umfangreich. Neben der „aufsuchenden und nachgehenden“ Jugendarbeit wird Rundel auch andere jugendrelevante Themenbereiche zu bearbeiten haben. So etwa derzeit gleich zu ihrem Dienstantritt das Erstellen einer Lehrstellenbörse.

Nachhaltige Jugendarbeit

Ihr Büro hat die neue Jugendarbeiterin in Hirschegg. In den ehemaligen Räumlichkeiten des Arbeitsmarktservice, in unmittelbarer Nachbarschaft zum ifs. Rundel weiß um die Vereine im Tal, die ehrenamtlich Jugendarbeit betreiben. Mit ihnen will sie eng zusammenarbeiten und ihre Unterstützung anbieten. Wichtig für sie ist, „den Jugendlichen etwas zuzutrauen“. Das könne auch heißen, dass sie sich auf unterschiedliche Art der breiten Öffentlichkeit präsentieren. Erst einmal will Simone Rundel die Kleinwalsertaler Jugend aber kennenlernen, ihre Bedürfnisse ausloten und auch Problemzonen finden. Ziel solle eine „nachhaltige Jugendarbeit“ sein. Das entspricht ganz dem Willen der Gemeinde Mittelberg, die für die Kosten der Jugendarbeiterin aufkommt. Das Land Vorarlberg beteiligt sich mit einer Förderung von einem Drittel des Aufwands.  Erreichbar ist Simone Rundel über ihr Handy unter der Nummer 0043 664 60884606 oder per mail unter simone.rundel@ifs.at! - ös -