Bergbahn-Vorstände stellen Positionspapier vor

Ein Strategiepapier der OK Bergbahnen gibt Einblicke in die Zukunftsentwicklung.
Das Podium der öffentlichen Gemeindevertretungssitzung nutzten Dr. Andreas Gapp und Dipl. Ing. Johannes Krieg von den Oberstdorf Kleinwalsertal Bergbahnen, um das jüngst entworfenen Strategiepapier der Bergbahnen in Auszügen vorzustellen. Ein Zeichen der „Transparenz“, wie Dr. Gapp es formulierte und eine Folge des nun bald eineinhalb Jahre dauernden regelmäßigen Austausches zwischen dem Bergbahnunternehmen und der Gemeindespitze. Mit dem vorliegenden Positionspapier wolle man unter anderem strategische Ziele definieren, so die beiden Vorstände. Dazu habe man etwa „Werte“ dokumentiert: Teamorientiere Führungsarbeit ebenso wie partnerschaftliches Arbeiten nach Innen und Außen. Als „Teil der Allgäuer-Kleinwalsertaler Kulturlandschaft wolle man auch weiterhin einen „ordentlichen Umgang“ mit der Natur pflegen. Gleichzeitig sei man aber „offen für Entwicklungen“, ohne bei Innovationen immer die Nummer 1 sein zu wollen. In jedem Fall setze man darauf, „verantwortungsvoll, nachhaltig und regional“ zu sein. Als „Visionen“ zeichneten die beiden Führungskräfte die „größte Vielfalt an echten und ganzjährigen Bergerlebnissen aus zwei Ländern“ auf. Dazu wolle man sich auch als „DIE sympathische Bergbahn“ positionieren, was eine „emotionale Unterscheidung“ zu Mitbewerbern nach sich ziehe.
 
Srategische Ziele
 
Mehrere „strategische Ziele“ stehen im Positionspapier: Etwa das Schaffen eines zusammenhängenden Erlebnisraums durch Verbindungen im Winter im Kleinwalsertal, das Steigern der Anzahl der Nächtigungsgäste und das Halten der Anzahl der Tagesgäste statt dem Streben nach mehr. Aber ebenso ein profitables Wachstum im Sommer, geknüpft an ein weiteres Qualitätsplus etwa durch eine Kontingentierung der Anzahl an Gästen für die Sonnenaufgangsfahrten am Walmendinger Horn. Künftig soll dieses Bergerlebnis nicht mehr im Bergbahn Inklusiv Ticket enthalten und auf 100 Gäste beschränkt sein. Bei allem was man plane und tue stelle man man an sich selber den “Premiumanspruch”. Als Unternehmen „wollen wir erfolgreich sein”, so die klare Botschaft. Dazu gehören dann auch „schlanke, effektive Prozesse”. Und an der Arbeitgeberattraktivität werde ebenfalls mit unterschiedlichsten Maßnahmen weiter intensiv gearbeitet. - ös -