Beherbergungs-Masterplan vorgestellt

Der neu erstellte Beherbergungs Masterplan für das Tal sieht ein Plus von rund 1.000 qualitativ hochwertigen Betten vor - Sterneübergreifend.
Mag. Helmut List präsentierte auf der jüngsten Gemeindevertretungssitzung den Beherberbungs-Masterplan, der für die Kleinwalsertal Tourismus eGen und die Gemeinde Mittelberg ausgearbeitet wurde. Zu einer „dynamischen Region“ gehöre eine „dynamische Entwicklung“, lautete seine Botschaft. Ob dies in den vergangenen 15 Jahren für das Kleinwalsertal gegolten habe und ob die Zukunft in Sachen Bettenbedarf gesichert ist, darüber informierte List. Er zeigte auf, dass das Tal im Vergleich mit anderen namhaften Ferienregionen durchaus „gut“ situiert ist, doch es gebe noch „viel Potential“ im Bereich der Beherbergung.
 
Sehr gute Auslastung
 
Als „sehr verwöhnt“ stufte Helmut List die Situation des Tals in Sachen Auslastung ein. Diese reicht von 208 Vollbelegungstagen im hohen Sternebereich bis zu 112 im privaten Segment. Damit liege man im Destinationsvergleich „ganz weit vorne“. Von ausruhen könne aber nicht die Rede sein. Im Gegenteil: Es bestehe Handlungsbedarf was den Bettenbedarf für die kommenden 15 Jahre betreffe. Im Sinne der „touristischen Weiterentwicklung“ sprach List von einem aus seiner Sicht notwendigen Plus zwischen 950 und 1100 Betten. Auch deshalb, weil durch eine parallel dazu verlaufenden weiteren „Bereinigung des Marktes“ rund 900 Betten im Privatbereich verschwinden werden. Allerdings: Die neu zu realisierenden Betten sollten durchwegs qualitativ hochwertig sein. Handeln müsse man im Tal hinsichtlich der „Sensibilisierung der Bevölkerung bezüglich der Bettenentwicklung“. Dafür soll die vorgelegte Studie laut den Gemeindeverantwortlichen ein Papier darstellen, das für künftige touristische Projektentscheidungen mit in die Entscheidungsfindung einfließt. Daher finden sich im Masterplan auch Kriterien für die Bewertung von Projekten im Beherbergungssektor. Als „Orientierungshilfe“, so Bürgermeister Andi Haid, sollte der Masterplan gelten. Ob als fester ergänzender Teil des Räumlichen Entwicklungskonzeptes (REK) oder als Beiblatt dazu, das müsse noch entschieden werden. Erst einmal will die Gemeindevertretung, dass der Beherbergungs-Masterplan der breiten Öffentlichkeit vorgestellt wird, damit jeder auf demselben Wissensstand ist. - ös -
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