32,5 Millionen-Budget verabschiedet

Nicht ganz 1,6 Millionen sind für den Umbau des Feuerwehrstützpunktes in Riezlern budgetiert.

Die Gemeindevertretung segnete bei zwei Gegenstimmen mit großer Mehrheit das Budget für 2015 ab. Der Voranschlag sieht Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 32,5 Millionen Euro vor. Geschuldet wird das Rekordbudget unter anderem anstehenden hohen Investitionen: 1,5 Millionen für den Umbau des Feuerwehr-Stützpunktes in Riezlern, 300 Tausend Euro für das angeschlossene Bergrettungs-Depot oder auch nicht ganz eine Million für  weitere Maßnahmen in die Ortsraumentwicklung Mittelberg und gesamthaft 1,8 Millionen Euro für die Bereiche Wasser- und Abwasserversorgung. Dazu 500 Tausend Euro für Planungen zum zur für 2016 angepeilten Sanierung des Schulzentrums in Riezlern. Finanziert werden die Investitionen über die Aufnahme von Darlehen. Bei der aktuellen Niedrigzinsphase in den Augen der Gemeindeverantwortlichen ein leistbarer und gangbarer Weg.

Einnahmen und Ausgaben liegen eng beieinander

Wie Gemeindekassier Bernd Drechsel grafisch deutlich machte, liegen die Einnahmen und Ausgaben der Gemeinde in den vergangenen zehn Jahren sehr eng beieinander. Das mache den finanziellen Spielraum für selbst finanzierte Investitionen entsprechend eng. Erfreulich stufte er die in den vergangenen Jahren stetig gestiegenen Ertragsanteile von Bund und Land ein. Kräftig gestiegen sind dagegen die verpflichtenden Beiträge zum Sozialfonds des Landes. Aktuell erhöhen sich diese um 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch beim Betrieb des Sozialzentrums klafft die Schere zwischen Einnahmen und Ausgaben immer weiter auseinander. Was laut Bürgermeister Andi Haid den steigenden Pflegekosten zu Schulden sei.

Nicht alle Wünsche erfüllt

Laut dem Gemeindeoberhaupt konnten im beschlossenen Haushalt „lange nicht alle Wünsche erfüllt werden“. Auffallend in den Haushaltszahlen sind laut Haid „sehr hohe Dienstleistungen“, die von der Gemeinde zu tragen sind. Etwa die Schneeräumung oder der Erhalt des Wegenetzes. Entscheidend für die Finanzkraft der Gemeinde ist laut dem Bürgermeister „die touristisch Entwicklung“. Die mit 5,3 Millionen kalkulierten touristischen Einnahmen aus Gästetaxe, Tourismusbeiträgen und Zweitwohnsitzabgaben teilen sich zu 54 Prozent für die Gemeinde Mittelberg und 46 Prozent für die Kleinwalsertal Tourismus eGen auf. Für den Erhalt der touristischen Infrastruktur muss die Gemeinde aber bereits zum zweiten Mal in Folge mit 370 Tausend Euro ein ordentliches Minus in Kauf nehmen. Die werden dann den Rücklagen des Tourismus entnommen, die auf 2,6 Millionen sinken werden. - ös -

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